Optimierte Raumakustik im DRK-Haus „Sonnentau“

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Lange Nachhallzeiten in geschlossenen Räumen sorgen für eine höchst negative akustische Situation. So war es auch im DRK-Haus „Sonnentau“ des DRK-Kreisverbands Lüchow-Dannenberg. Die starke Halligkeit der Räume verschlechterte nicht nur die Sprachverständlichkeit erheblich, sie sorgte auch für eine erhöhte Lärmbelastung. Der stellvertretende Kreisgeschäftsführer Volker Tiedemann und Einrichtungsleiter Martin Radler haben mit modernen Schallschutzmaßnahmen für nachhaltige Abhilfe gesorgt. 

Ein Raum mit gelber Wand, Sprossenwand, Matten und einer Hängematte. An der Wand und decken hängen Paneele in Weiß und Blau.
Ein großer Raum mit bemalter Wand linksseitig und gelb rechts, von dem mehrere Türen abgehen. An der Wand hängt ein blaues großes Paneel und weiße Segel an der Decke.

Die im Haus „Sonnentau“ wohnenden Jugendlichen wie auch alle Mitarbeitenden waren durch die schlechte Raumakustik spürbar beeinträchtigt. Die über Jahre währende Situation bedeutete für die jungen Bewohnerinnen und Bewohner Unruhe, Konzentrationsprobleme sowie ein erhöhtes Stresslevel. Gleichzeitig war das Personal mit Kommunikationsproblemen und einer erhöhten Belastung konfrontiert. Für Einrichtungsleiter Martin Radler gab es verschiedene Herausforderungen, um das Geräuschproblem zu beheben: „Verschiedene Lösungsansätze wurden in Erwägung gezogen, jedoch immer wieder verworfen. Kostengründe, bauliche Einschränkungen oder fehlende Alltagstauglichkeit spielten entscheidende Rollen.“ Erst die gezielte Betrachtung der DIN 18041 und die Zusammenarbeit mit der Göttinger Fachfirma HK Acoustics Solutions GmbH (Pax Acoustics) brachten praktikable und wirksame Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik.

Dafür wurden im Juni 2024 im DRK-Haus in Dannenberg (Elbe) zuerst verschiedenste akustische Messungen durchgeführt. Sämtliche Räumlichkeiten – Flure, Aufenthaltsräume, Büros, Küchen – wurden präzise untersucht und überprüft.  Das Ergebnis: Die gemessenen Nachhallwerte lagen in aller Regel über den klar definierten Werten der DIN 18041. Diese Defizite galt es abzustellen, um künftig für ein angenehmes akustisches Umfeld im Haus Sonnentau zu sorgen, das eine stressfreie und verständliche Kommunikation ermöglicht.

Die Fachleute von Pax Acoustics empfahlen einzelne, spezifische Absorber-Kombinationen. „Dabei war uns wichtig, dass diese Teile ohne bauliche Veränderungen installiert werden konnten“, so Kreisgeschäftsführer Volker Tiedemann. Nach Auslotung der räumlichen Gegebenheiten kamen verschiedene Produkte von Pax Acoustics zum Einsatz. 

  • Im Büro: Tiefton- und Multifrequenzabsorber, Standardabsorber sowie Deckensegel zur Halbierung der Nachhallzeiten, insbesondere im Tieftonbereich.
  • Im Flur und Eingangsbereich: Mehrere Standardabsorber und Deckensegel für eine deutlich wahrnehmbare Verbesserung der Raumakustik.
  • Im Gemeinschaftsraum: Kombination aus Standardabsorbern und Deckensegeln für eine angenehme Akustik und stressfreie Unterhaltung.

Die Installation der empfohlenen Absorber verlief unkompliziert, da die Produkte flexibel und ohne bauliche Eingriffe zu montieren sind. Eine positive Randerscheinung ist, dass die Absorber in unterschiedlichen Formen und Farben verfügbar sind. So lassen sie sich funktional und auch ästhetisch in die Räumlichkeiten integrieren. Dank der besonderen Bauart der Paneele ist auch ein einfaches Abreißen von den Wänden nicht möglich.

Einrichtungsleiter Martin Radler ist beeindruckt: „Nach Umsetzung der Maßnahmen zeigte sich die erhoffte spürbare Verbesserung der Akustik. Die Nachhallzeiten wurden teils halbiert. Gespräche sind jetzt deutlich angenehmer und verständlicher möglich. Insgesamt hat sich die Stimmung im Haus verbessert, da die Räume wesentlich ruhiger sind.“

Entscheidend für das positive Ergebnis ist die gleichmäßige Verteilung der schallabsorbierenden Flächen auf Wände und Decken. Besonders in Räumen mit rechtwinkligem Grundriss und wenigen Möbeln sollte darauf geachtet werden, Flatterechos durch zusätzliche Wandabsorber zu vermeiden. Die Möglichkeit, alle Absorber bei Funktionsänderungen der Räume problemlos zu demontieren und neu zu installieren, erwies sich als weiteres praktisches Plus im Alltag. 

Ein Erfahrungsbericht vom:
DRK-Haus „Sonnentau“

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Als Rahmenvertragspartner der DRK-Service bietet Pax Acoustics seine raumakustischen Produkte zu DRK-Sonderkonditionen an. Alle Absorber sind „made in Germany“.

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