Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) hat sich als zentrales Element moderner Unternehmensstrategien etabliert. Sie bietet nicht nur einen erheblichen Mehrwert für die Mitarbeitenden, sondern stärkt auch die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt. Die gezielte Investition in die Gesundheit der Mitarbeitenden macht die bKV zu einem wertvollen Instrument für Pflege- und Wohlfahrtseinrichtungen, die ihre Mitarbeitenden langfristig binden und motivieren möchten.
Funk Vorsorge präsentiert mit dem „Funk bKV-Atlas 2025 – Ihr Wegweiser zu einer innovativen betrieblichen Krankenversicherung“ einen praxisorientierten Benchmark für den deutschen bKV-Markt. „Der bKV-Atlas unterstützt Unternehmen dabei, ihre Gesundheitsstrategien zu optimieren und ihre Attraktivität als Arbeitgeber nachhaltig zu steigern“, sagt Christian Till, Bereichsleiter Markets, Products & Investments bei Funk Vorsorge. Für den bKV-Atlas 2025 wurden 275 kleine, mittlere und große Unternehmen aus verschiedenen Branchen untersucht, um herauszufinden, was eine innovative bKV ausmacht. Dabei wurden rein arbeitgeberfinanzierte bKV-Systeme berücksichtigt.
Seit Einführung der ersten Gesundheitsbudgettarife im Herbst 2018 basiert laut der Studie ein Großteil der neu implementierten bKV-Systeme auf einem sogenannten Gesundheitsbudget. Hierbei stellt der Arbeitgeber den Mitarbeitenden ein Budget zur Verfügung, das diese für Leistungen aus verschiedenen Bereichen jedes Jahr individuell in Anspruch nehmen können. Je nach Tarif gibt es für einzelne Leistungsbereiche ggf. eigene Erstattungsgrenzen („Sublimits“) innerhalb des jährlichen Budgets. Eine Alternative hierzu bilden sogenannte Leistungsbausteintarife. Hier wählt der Arbeitgeber bestimmte Leistungsbausteine aus, z. B. Zahnersatz, Krankentagegeld, und damit auch den Umfang der Erstattung im Jahr. Diese Tarife ähneln den typischen privaten Krankenzusatzversicherungen am Markt.
„Wir gehen davon aus, dass die Budgettarife mit Sublimits an Bedeutung gewinnen werden“, erklärt Christian Till. „Wir erwarten, dass Budgettarife ohne Sublimits in Zukunft vom Markt verschwinden oder deutlich teurer werden.“ Der bKV-Atlas 2025 zeigt, dass auch Gesundheitsbudgets in Kombination mit Leistungsbausteinen in den heutigen bKV-Systemen zu finden sind – Tendenz steigend. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Zahnersatzleistungen und stationären Behandlungen, wie z. B. die Unterbringung im Zweibettzimmer mit Chefarztbehandlung. Reine klassische Leistungsbausteintarife sind dagegen unterrepräsentiert. „Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass Gesundheitsbudgets oder Kombinationen immer die beste Lösung sind“, sagt Christian Till. „Es ist wichtig, gemeinsam mit dem Unternehmen die Anforderungen, Rahmenbedingungen und Ziele zu definieren.“
Die Analyse ergab, dass Unternehmen durchschnittlich 23 € pro Monat und Mitarbeitenden in die bKV investieren. Bei dem Großteil der Unternehmen werden die Beiträge als Sachbezug gemäß § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG eingestuft und sind somit bis zu einer monatlichen Freigrenze von 50 € pro Mitarbeitenden steuer- und sozialversicherungsfrei.
Insbesondere ab dem siebten Monat der Betriebszugehörigkeit erhalten Mitarbeitende dieses Benefit. Mit dieser Investition unterstreichen Unternehmen ihr Engagement, die Gesundheit und Zufriedenheit ihrer Mitarbeitenden zu fördern und steigern gleichzeitig ihre Attraktivität als Arbeitgeber.
Die betriebliche Krankenversicherung ist und bleibt ein hervorragendes Mittel zur Mitarbeiterbindung und -gewinnung, insbesondere in Branchen mit einer hohen psychischen und körperlichen Belastung wie beispielweise in Pflegeberufen.
Ein Beitrag der Funk Gruppe.
Funk ist langjähriger DRK-Rahmenvertragspartner. DRK-Einrichtungen profitieren von umfassenden Versicherungslösungen, die alle relevanten Bereiche abdecken: Inhaltsversicherung mit All-Risk-Deckung für kaufmännisches und technisches Inventar, gezielte Absicherungen für IT-Systeme, Rechtsschutz, maßgeschneiderter Haftpflicht- und Unfallschutz, individuelle Kfz-Versicherungen und spezielle Management-Versicherungen für Leitungskräfte.
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